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Cannabis bald auf Rezept – allerdings nur für Schwerstkranke
Geschrieben von: Daniela   

Dass Cannabis bei Schwerstkranken, die zum Beispiel an Krebs oder Aids leiden, viel Gutes bewirken kann, ist lange bekannt. Nun endlich beabsichtigt die Bundesregierung den Zugang zu cannabishaltigen Medikamenten für Schwerstkranke zu erleichtern.

Die künstlich hergestellten Medikamente sind für viele schwerstkranke Patienten, die einzige Möglichkeit auf Linderung und Besserung ihrer Symptome. Mit dicken Joints oder Wasserpfeifen haben diese Pillen wirklich nichts zu tun, sondern allein mit hochwirksamen Wirkstoffen, die unangenehme Nebenwirkungen von einigen schwerwiegenden Krankheiten abmildern können. Dennoch stellte sich die Regierung lange quer und lehnte vor zwei Jahren den entsprechenden Gesetzesantrag der Grünen ab. Und zwar mit großer Mehrheit. Die Richtungsänderung ist deswegen eine große Überraschung.

Viele Patienten, die einen langen und frustrierenden Weg hinter sich haben, können nun aufatmen: Die Medikamente, die vor allen in der Schmerztherapie eingesetzt werden, sollen legalisiert werden. Das würde für viele Patienten bedeuten, dass sie sich nicht mehr am Rande bzw. jenseits des Gesetzes bewegen und auch auf die Kosten für die Medikamente hätte die Legalisierung positive Auswirkungen. Doch bislang hat die schwarz-gelbe Koalition nur die Absicht für eine Zulassung dieser Medikamente ausgesprochen – wie lange die betroffenen Patienten auf die Umsetzung warten müssen, ist noch fraglich. Dabei hätte das ganze Thema bereits vor zwei Jahren vom Tisch sein können.

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