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70.000 neue Stellen für die Industrie
Geschrieben von: Daniela   

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag schätzt ein, dass im Jahr 2011 ca. 70 000 neue Stellen geschaffen werden. Dieser Optimismus auf dem Arbeitsmarkt wird begründet durch den Produktionszuwachs, der sich auf fünf Prozent belaufen würde. Die deutsche Industrie wird dabei doppelt so stark wachsen wie die gesamte andere Wirtschaft. Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Hans Heinrich Driftmann, gab in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bekannt, dass durch das prognostizierte Wachstum 70 000 der Arbeitsplätze entstünden, deren Maximalzahl auf 300 000 geschätzt würde.

Treibende Kraft des Aufschwungs in Deutschland ist immer noch die Industrie. Deren erwartete Produktion ist 2011 zwar nicht vergleichbar mit 2010, beflügelt jedoch immer noch die deutsche Wirtschaft sehr deutlich. Auch das produzierende Gewerbe legte mit 9,5 Prozent in den ersten drei Quartalen 2010 ebenfalls deutlich zu.

Die Prognose der deutschen Wirtschaft für die kommenden Jahre sieht der Bundesverband der Deutschen Industrie positiv. Grund dafür ist, dass die deutsche Wirtschaft in den letzten 15 Jahren ihre Wettbewerbsfähigkeit deutlich verbessert habe. Wichtig seien auch die daraus resultierenden Erfolge im Export, betonte der BDI- Präsident, Hans-Peter Keitel, gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Weiterhin wies er darauf hin, dass dies keine kurzfristige Diskussion über Ungleichgewichte sei, sondern es sich herausgestellt hat, dass die deutsche Wirtschaft in erheblichem Maße wettbewerbsfähiger sei, als die europäischen Nachbarn oder andere Länder.

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